Heute schreibe ich auf Deutsch, weil es mir gefällt. Jetzt könnt ihr sehen, wie schlecht mein Deutsch ist. Rainer sagt, daß ich “Sie” sage, als ich “ihr” sagen sollte, also heute übe ich.
Nach ein paar Wörter, besonders bei Ärzten, bekomme ich oft die Bemerkung, “Aber Ihr Name klingt Deutsch!” Mein Akzent ist offentsichtlich amerikanisch, aber mein Name ist Christina Geyer, ein typisch deutscher Name. Viele Leute grüßen Rainer mit “Hallo Herr Geyer!”, leider heißt er nicht Geyer. Mindestens finde ich das lustig. Gestern hatte ich im Klinikum einen Termin beim Herrn Dr Kemper und wir haben lange Zeit über meine Familie gesprochen, länger als über meine Gesundheit.
Ihr wollt sicher wissen, was ich über meine Familie weiß. Mein Ururgroßvater Franciscus Geyer, der späterer iowanischer Bauer, ist am 23. September 1876 nach der Tod seiner Mutter und die Wiederverheiratung seines Vaters, der übrigens später tödlich verunglücken würde, nach er von einen Bierwagen angefahren war, als neunjähriger aus Bremen mit seinem Onkel Josef Freund und der Familie seines Onkels nach New York abgereist, wo sie am 6. Oktober gelandet haben. (Ach, du meine gute! Nur auf Deutsch kann man so einer schönen Satz schreiben!)
Charlie jagt jetzt eine Fliege. Wir waren am Wochenende auf die große Bernerwanderung Berlin-Brandenburgs, wo Charlie seine Schwester Cora wiedergetroffen hat. Sie hatten viel Spaß, nochmals zusammen zu sein, und haben fast die ganze Zeit gespielt. Da gesammelt umgefahr 40 Berners! Wir machen nächstes Jahr sicher die Wanderung mit.
Das ist jetzt mehr als genug Üben. Sag mich Bescheid, was ich Falsch gemacht habe (sicherlich gibt’s viel).









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Das is gut…wonderbar.